Fachwissen Pflege

Das Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) für Nordrhein-Westfalen enthält die ordnungsrechtlichen Standards für die Gestaltung von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Außerdem sind die bauliche Gestaltung, die personelle Mindeststandards und die Mitwirkungsmöglichkeiten im Speziellen auch in der Verordnung zur Durchführung des Wohn- und Teilhabegesetzes (Wohn- und Teilhabegesetz-Durchführungsverordnung - WTG DVO) geregelt. 

Die Einhaltung der Standards wird dabei regelmäßig durch die zuständigen Behörden bei den Kreisen und kreisfreien Städten kontrolliert. Zur Sicherstellung einer möglichst einheitlichen Prüfungsdurchführung hat das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege  und  Alter des Landes NRW nach Beratung in der Arbeitsgruppe nach § 17 WTG 3 separate Rahmenprüfkataloge erlassen. Teil 1 gilt für Stationäre Einrichtungen und Teil 2 regelt den Bereich Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen.

In diesem Seminar wird anhand eines praktischen Beispiels der Rahmenprüfkatalog Teil 3 für Anbieterverantwortete Wohngemeinschaften erläutert. 

Die letzten Änderungen des Pflegestärkungsgesetzt II treten zum 01.01.2017 in Kraft. Hierzu gehören der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Begutachtungsassessment. Pflegestufen werden zu Pflegegraden. Aber wie geht dies von statten und wie können zukünftig Kunden richtig begleitet und beraten werden im Hinblick auf den Antrag eines Pflegegrades? Was müssen Pflegefachkräfte und Pflegedienstleitungen wissen, um gut auf die Sichtwechsel in der Begutachtung vorbereitet zu sein?

All diese Fragen und noch einige mehr werden in der Fortbildung besprochen und geklärt werden, sodass Sie gut auf die Änderungen vorbereitet sind und weiterhin Ihre Kunden kompetent beraten und begleiten können. Als Grundlage dienen die aktuellen Begutachtungsrichtlinien des MDS, welche zum 01.07.2016 veröffentlicht wurden. Die Berechnung der Pflegegrade wird unter Zuhilfenahme von Fallbeispielen geübt. (Fachdozentin: Frau Inka Kischkel)

Kick off ->Einführung in die „NBA“


Erstmals wird es eine differenziertere Einstufung von erwachsenen Pflegebedürftigen und pflegebedürftigen Kindern geben. Grundlage für die Einstufung in Pflegegrade und die Gleichbehandlung aller Pflegebedürftigen ist das NBA. Hierbei stehen 5 Pflegegrade im Vordergrund.
Die Beschränkung auf nur körperbezogene Verrichtungen entfällt, sowie die bisherige Zeitmessung.
Nun werden auch Menschen mit kognitiven Erkrankungen und psychischen Störungen gleichberechtigt mit einbezogen.
Die neuen Pflegegrade sind maßgebend für die Höhe der Sach- und Geldleistungen.

Kick off ->Einführung in die „Entbürokratisierte Pflegedokumentation“

Die Strukturierte Informationssammlung (SIS)
Implementierungsstrategie...wie geht es weiter!
„Gute Pflege braucht vor allem eins…“, erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in einer Mitteilung des BMG“….Zeit!“.
Die bürokratischen Anforderungen für Pflegekräfte müssten daher auf das Maß reduziert werden, „das zur Qualitätssicherung wirklich notwendig ist“.
Ende 2014 hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Handlungsanleitung und  Implementierungsstrategie zur bundeseinheitlichen Umsetzung der Entbürokratisierung der Pflegedokumentation vorgelegt.
Geplantes Ziel, ist es laut Staatssekretär Laumann, in den nächsten zwei Jahren ein Viertel aller Pflegedienste und stationären Einrichtungen in Deutschland für eine verschlankte Umsetzung der Pflegedokumentation zu gewinnen.


Bobath Konzept

Das Konzept der „Basalen Stimulation“  setzt sich mit den Grundgedanken & der Theorie der basalen Stimulation intensiv auseinander und eignet sich besonders für Patienten die in ihrer Wahrnehmung, Bewegung und/oder Kommunikation eingeschränkt bis stark beeinträchtigt sind. Die Teilnehmer werden nach diesem Seminar befähigt sein auf das Erleben ihrer Patienten einzugehen und die bekannten Erfahrungen des Patienten in ihr Pflegekonzept einzubinden.
Die Teilnehmer können durch die individuell auf den Patienten abgestimmte Pflegetherapie die Wahrnehmung & Selbständigkeit ihrer Patienten anregen und fördern.
Sie erlangen durch diese Qualifikation außerdem eine höhere Pflegekompetenz und eine bessere Patientenkommunikation.

 

Bobath Konzept

Das Bobath-Konzept ist das weltweit in allen pflegerischen Bereichen erfolgreich angewandte Pflege- und Therapiekonzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des ZNS, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen.

Dieses Konzept basiert auf neurophysiologischen Grundlagen und orientiert sich an den Ressourcen des Patienten.

Verloren gegangene Funktionen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, können durch Vernetzung und Intensivierung anderer Hirnbereiche wiedererlangt werden. So wird die mehr betroffene Körperseite immer wieder in Alltagsbewegungen einbezogen, indem sie sensorisch stimuliert wird, um sie in ihren Bewegungen mit der weniger betroffenen Körperhälfte in Einklang zu halten.

 

Laut Expertenmeinungen leiden in Deutschland etwas  drei bis vier Millionen Menschen an chronischen Wunden – viele von ihnen leben in Altenhilfeeinrichtungen oder werden ambulant pflegerisch betreut. Um diese Wunden adäquat und effektiv zu behandeln, ist es wichtig, nicht nur die körperlichen Einschränkungen der Betroffenen zu beachten, sondern auch deren psychische Belastungen.  Bei der pflegerischen Versorgung von chronischen Wunden steht die Lebensqualität des Betroffenen – und das in allen Belangen – im Vordergrund.

BIS Bildungsinstitut GmbH, Expertenstandard_Harnkontinenz

Harnkontinenz stellt für die Betroffenen eine große Belastung dar und ist ein gesellschaftliches Tabuthema. Dabei kann bei allen verschiedenen Formen von Inkontinenz, durch gute Beratung, fachlich fundierte Interventionen, verbunden mit dem richten Einsatz von Hilfsmitteln, die Lebensqualität entscheidend verbessert werden. Nicht selten kann eine Inkontinenz sogar überwunden werden.

Wird der Standard konsequent in die Praxis eingeführt und angewendet, kann das dazu führen, dass Betroffene, ihre Angehörigen und beruflich Pflegende verstärkt von einer besseren Lebens- und Arbeitsqualität profitieren.
    
Das Besondere dabei: Der Expertenstandard orientiert sich nicht – wie bisher üblich – vorrangig an dem Problem Inkontinenz, sondern rückt die Erhaltung und Förderung der Harnkontinenz in den Vordergrund.

Expertenstandard Sturz-Sturzprophylaxe

Für viele alte Menschen ist der Sturz das einschneidenste und am meisten beängstigende Erlebnis. So wird der Sturz oft zum >>Umsturz<< für den weiteren Lebensverlauf. Jeder Patient/Bewohner mit einem erhöhten Sturzrisiko erhält eine Prophylaxe, die Stürze und Sturzfolgen minimiert.

Mit der Umsetzung des Expertenstandards leistet Pflege einen professionellen Beitrag.

Expertenstandard_Schmerz-SchmerzmanagementJeder Patient/Betroffene mit akuten tumorbedingten chronischen Schmerzen sowie zu erwartenden Schmerzen muss ein angemessenes Schmerzmanagement erhalten, das dem Entstehen von Schmerzen vorbeugt, sie auf ein erträgliches Maß reduziert oder beseitigt.

Eine unzureichende Schmerzbehandlung kann für Patienten/Betroffene gravierende Folgen haben z.B. physische und psychische Beeinträchtigungen, Verzögerungen des Genesungsverlaufs oder Chronifizierung der Schmerzen. Durch eine rechtzeitig eingeleitete, systematische Schmerzeinschätzung, Schmerzbehandlung sowie Schulung und Beratung von Patienten/Betroffenen und ihren Angehörigen tragen Pflegefachkräfte maßgeblich dazu bei, Schmerzen und deren Auswirkungen zu kontrollieren bzw. zu verhindern.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre

B.I.S. Bildungsinstitut GmbH
Lavesumer Straße 3a
45721 Haltern am See
Tel.: 0 23 64 / 5 04 20 42
Fax: 0 23 64 / 935 80 69
Handy: 0163 431 88 95

www.bis-bildungsinstitut.de

B.I.S. Bildung im Sozialwesen

Ihr Partner für Seminare, Fort-, Aus-& Weiterbildungen

Unsere Angebote

  • Weiterbildung:"Palliativ Care/Palliativpflege"
  • Nachqualifizierung: Altenpfleger/-innen (SGBV)
  • Seminar: Kinästhetik in der Pflege
  • u.v.m.

Wir halten Individuelle Buchungsmöglichkeiten für Sie bereit um Ihnen ideale Voraussetzungen für eine spezifische Veranstaltungsplanung zu schaffen

1. Buchen Sie die Veranstaltung in unserem Haus! Hierfür steht Ihnen unser Seminarraum in Haltern am See zur Verfügung! Die Kosten pro Teilnehmer können Sie aus der Liste auf der linken Seite entnehmen.

2. Wir kommen gerne auch zu Ihnen! Buchen Sie Ihre Veranstaltung und lassen Sie diese direkt bei Ihnen im Haus durchführen. Die Kostenpauschale hierfür können Sie unseren AGB's entnehmen oder per Kontaktaufnahme mit uns.

 

Demnächst startende Seminare bei uns im Hause

 

Seminar: Rezertifizierung - Für Wundexperten nach ICW / TÜV
Thema hier: Von der Diagnostik zur Therapie / UCV und DFS
Zertifizierung mit 8 Fortbildungspunkten
(Seminarnummer ICW/TüV: 2019-R-1003 )
Am 06.11.2019
(9:00 - 17:00 Uhr)
Dozentin: Frau Ulrike Wesenberg
Preis pro TeilnehmerIn:
105,- Euro brutto wie netto

Seminar: Basic-Führungskompetenz
Am 08.11.2019
(09.30 – ca. 14.30 Uhr)
160,- Euro zzgl. MwSt. pro TeilnehmerIn

Seminar: Rezertifizierung - Für Wundexperten nach ICW / TÜV
Thema hier: Wundbeurteilung und Dokumentation
Zertifizierung mit 8 Fortbildungspunkten
Am Di, 28.01.2020; ab 9:00 - 17:00 Uhr
Dozent: Herr Björn Jäger
Preis pro TeilnehmerIn:
109,- Euro brutto wie netto

Seminar: Betriebswirtschaft in der Pflege
amb. und stat. – für leitende MitarbeiterInnen
Am Fr, 13.03.2020
(09.30 – 14.30 Uhr)

95, Euro zzgl. MwSt. pro TeilnehmerIn

Seminar: Personalmanagement in der Pflege
amb. und stat. – für leitende MitarbeiterInnen
Am Fr, 19.06.2020
(09.30 – 14.30 Uhr)

95, Euro zzgl. MwSt. pro TeilnehmerIn

Seminar: Rezertifizierung - Für Wundexperten nach ICW / TÜV
Thema hier: Wundbeurteilung und Dokumentation
Zertifizierung mit 8 Fortbildungspunkten
Am Do, 03.09.2020; ab 9:00 - 17:00 Uhr
Dozent: Herr Björn Jäger
Preis pro TeilnehmerIn:
109,- Euro brutto wie netto

Seminar: Pflegevisite - ein Instrument der Qualitätssicherung   
amb. und stat. – für leitende MitarbeiterInnen
Am Fr, 04.09.2020
(09.30 – 14.30 Uhr)
95, Euro zzgl. MwSt. pro TeilnehmerIn

Pflicht-SEMINAR: Für PraxisanleiterInnen
24-stündige berufspädagogische Fortbildung nach § 4 Abs. 3 Satz 1 der PflAPrV

(amb. und stat.)
29.09.; 30.09.; 01.10.2020
je von 09.00 bis 17.00 Uhr
(weitere Infos auf Anfrage)
Preis pro TeilnehmerIn:
195,- Euro brutto wie netto